1967 - 1981

Josef Simon mit seinem Freund Heinrich Poos

Im Jahre 1968 entschloß sich der Verein, die alte, mittlerweile schon verschlissene Vereinsfahne durch eine neue zu ersetzen. Die Fahnenweihe wurde mit einem Fest, verbunden mit einem Freundschaftssingen, begangen.

1971 ist ein hervorzuhebendes Datum in der Vereinsgeschichte. In Oberreifenberg/Ts. wurden alle an diesem Tag nur erreichbaren Preise ersungen. Der Goldpokal im Vereinslokal zeugt noch heute von diesem Ereignis.

Der 80. Geburtstag des Männerchores wurde in diesem Jahr im Rahmen eines Festes mit Wettstreit gebührend gefeiert.

Mittlerweile verband Josef Simon eine persönliche Freundschaft mit Prof. Heinrich Poos, Berlin. Auf dessen Einladung hin gastierte der Männerchor in Berlin bei einer konzertanten Veranstaltung.

1973 ereilte den Männerchor nach so vielen Jahren des Aufschwungs der erste Schicksals­schlag: Die Leitung des Vereinslokals wechselte. An die­ser Stelle sei der Familie Simon ein herzliches Danke­schön für die 80jährige beste Be­treuung des Män­nerchores gesagt.

Auch die Position des 1. Vorsitzenden mußte neu besetzt werden. Berthold Rack übergab nach langjähriger erfolgreicher Arbeit sein Amt an Hans Leutner, der nun wahrlich kein leichtes Erbe anzutreten hatte.

ln 1974 sollte den Chor der zweite Schicksalsschlag treffen: Wegen beruflicher Veränderung mußte der Chorleiter Willy Trageser seine Tätigkeit beim Männerchor aufgeben. Jeder wird sich noch an den Wettstreit in Siegen-Kaan-Marienborn erinnern, wo wir mit Willy Trageser zum letztenmal zu einer Tagesform aufliefen, daß wir ihn und seinen Chor aus Bernbach fast geschlagen hätten.

In dem Chorleiter Robert Pappert aus Hausen bei Offenbach hatte der Vorstand dem Verein nun einen hochkarätigen Wettstreitexperten gefunden, der sich als würdiger Nachfolger Willy Tragesers erwies.

Gleich 1975 wurden 2 Wettstreite besucht, die mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen wurden Auch bei der Ausrichtung unseres 85jährigen Jubiläumsfestes erwies sich Robert Pappert als ein hervorragender Manager. 35 Chöre hatten ihre Teilnahme an diesem Wettstreit mit Pflichtchor zugesagt. Dieses Fest wurde zu einem der größten Erfolge in der Vereinsge­schichte.

Mittlerweile ging es in unserem Vereinslokal weiter bergab. Wir mußten jetzt Saalmiete entrichten, dafür „durften“ wir uns aber selbst bewirtschaften.

1978 wirkte der Chor mit bei einer Schallplattenaufnahme unter dem Thema „Freigericht singt und spielt“. In diesem Jahr stellte sich der Männerchor auch der Jury beim Chorwettbewerb des Hessischen Sängerbundes im großen Sendesaal des Hessischen Runfunks. Der Chor erreichte die hervorragende Bewertung 1,49.

Lange genug waren die Männerchörler nun in ihren schwarzen Anzügen aufgetreten. Man einigte sich darauf, daß eine Vereinskluft angeschafft wurde: Mitternachtsblauer Smoking und scharze Hose. Es dauerte nicht lange, und die „Blauröcke“ waren überall in der Wettstreitszene bekannt.

Der Männerchor in seiner neuen Kluft

 

Ein weiterer Wermutstropfen in der Vereinsgeschichte wurde die Situation im Vereinslo­kal. Die Pächter wechselten ständig, somit hatte der Vorstand die schwere Aufgabe, sich nach einem neuen Vereinslokal umzusehen, da dem Männerchor zum 31.3.1979 gekündigt worden war.

Kein anderer Wirt war bereit, dem Männerchor eine neue Bleibe zu bieten. Zum Glück bot sich der leerstehende Kronesaal an. Tatkräftig setzte sich unser Festpräsident Heinrich Gutmann (Coca-Cola) für die Renovierung des Kronesaals ein. Auch die Gemeinde Freigericht war helfend zur Stelle. Als Partner stieg noch der Spielmanns- und Fanfarenzug Somborn mit ein. Eine Vereinsgemeinschaft wurde gegründet, und gemeinsam wurden die Arbeiten in Angriff genommen.

Am 7. April 1979 wurden die neuen Vereinsräume feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Staatsministerin Dr. Vera Rüdiger zeigte sich über die Einsatzbereitschaft der beiden Vereine sichtlich gerührt.

Im Jahre 1980 waren die Männerchörler viel unterwegs. Im Frühjahr wurden beim Hessischen Rundfunk Aufnahmen für „Hessische Chöre singen“ gemacht. Im Juni nahm der Chor am „Internationalen Festival des europäischen Volksliedes" in Locarno teil, und im Oktober unternahm der Verein noch eine Romreise, wo ihm auch eine Audienz beim Papst auf dem Petersplatz beschieden war.

Käthchen zapft gekonnt ein Bier

Männerchor 1891 Somborn

Frauenchor Allegria

Vereinsheim
"Gasthaus zum Freigericht"

Alte Hauptstraße 26

63579 Freigericht (Somborn)

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